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Die Forderungen der SPÖ-Bauern sind klar:
Kein Fördergeld an Millionäre! Solange Höfe und Betriebe
nicht von ihrem Einkommen leben können, ist es ungerecht jene
mit Steuergeld zu fördern, die ohnehin bereits privilegiert
sind.
Einführung des regionalen Betriebsprämienmodells. Das
historische Modell war ein Fehler! Es kassieren Betriebe noch
immer Prämien, obwohl sie keine Stiere mehr halten, keine Milch
mehr erzeugen und die Fläche nicht mehr bewirtschaften. Auf der
anderen Seite gibt es Bäuerinnen und Bauern, die ohne Prämie
auskommen müssen. Die Forderung daher: Betriebsprämien nur
für BewirtschafterInnen.
Das Arbeitszeitmodell muss mit eingerechnet werden. Viele
Betriebe haben einen wesentlich höheren Bedarf an zeitlichem und
körperlichem Einsatz. Dieser wird noch immer nicht abgegolten.
Das Einbeziehen des Arbeitszeitmodells wäre bürokratisch einfach
und würde einen gerechten sozialen Ausgleich schaffen.
Starke
Modulierung. Die Fördersummen die ein Betrieb erhält,
sollten stärker modelliert werden. Die momentanen Obergrenzen
sind zu hoch. Eine Absenkung der Grenzen würde weitere Gelder
zur Umverteilung frei machen.
Vereinfachung der Bürokratie: Der bürokratische Apparat
in den Kammern und in der Agrarmarkt Austria (AMA) wächst
ständig, obwohl es immer weniger bäuerliche Betriebe gibt. Die
SPÖ-Bauern fordern eine sofortige Reform dieser Behörden und
Institutionen.
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