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Funktionäre der SPÖ St. Wolfgang zu Gast in Frankenburg

Franz Sieberer, Bürgermeister von Frankenburg, hielt sein Versprechen, das er letzten Dezember beim Wolfgangseer Advent getätigt hat ( ›› link ). Die Mitglieder der SPÖ St. Wolfgang wurden vergangenen Sonntag zum "Frankenburger Würfelspiel" eingeladen. Bgm. Franz Sieberer konnte Fraktionsobmann GV Markus Sammer, GV Andreas Limbacher, GV  Peter Limbacher, GR Wolfgang Islitzer, GR Franz Hörack und GR Micheal Sammer mit jeweiliger Begleitung begrüßen. Nach der Ankunft am frühen Nachmittag  am Marktplatz von Frankenburg und den ausführlichen Erläuterungen über die Struktur der Gemeinde durch den Bürgermeister, ging es auf zum Aussichtsturm auf den Göbelberg. Die Führung der Gruppe übernahm der ortskundige Gemeinderat von Frankenburg, Matthias Schmeisser.

Ein 35 Meter hoher Aussichtsturm am Göbelberg, höchster Punkt im Hausruck!

Im Norden zieht sich das Panorama vom 117 km entfernten Großen Arber im Bayerischen Wald ins Mühlviertel zum Hochficht. Im Osten erkennt man an guten Tagen den Ötscher in 128 km Entfernung.

Die Gipfel des Sengsengebirges und des Toten Gebirges sind da schon näher. Davor zeichnet sich markant der Traunstein ab.

Das Höllengebirge im Süden scheint oft zum Greifen nah und hinter dem blauen Attersee sieht man die weißen Gipfeln des Dachsteins. Markant auch der Schafberg, von dem es westwärts zu den Salzburger Bergen geht: Tennengebirge, Hochkönig und Untersberg.

Watzmann und Hochstaufen führen nach Bayern und der Wendelstein am Rand der Chiemgauer Alpen schließt das Gebirgspanorama ab. Weiter westlich sieht man die ausgedehnten Wälder des Kobernaußer Waldes und darüber, in 146 km Entfernung, haben manche des Nachts schon das hell erleuchtete Oval der Münchner Allianz-Arena entdeckt.

Nach dem Abstieg vom Göblberg stärkte sich die Gruppe beim Wirt'n, bevor sie sich zum Höhepunkt des Tages, zum Festspielgelände des Würfelspieles, begab.
 


 

Das „Frankenburger Würfelspiel“ bringt alle 2 Jahre eines der großen Geschichtsereignisse Oberösterreichs zur Aufführung. 400 Laienschauspieler aus Frankenburg lassen in einem eindrucksvollen Spiel auf einer der größten Naturbühnen Europas die Geschehnisse von 1625 wieder lebendig werden. Dieses historische Volksschauspiel wird zusätzlich von 300 Helfern organisiert und macht Frankenburg im Sommer zu einer Theaterhochburg für tausende Besucher. Der Zuschauerraum fasst bis zu 3000 Personen. 2003 erreichte das Schauspiel mit den im Schnitt 10 bis 12 Aufführungen einen Besucherrekord von über 20.000 Zusehern. Dieser hohe Gästeandrang macht das „Frankenburger Würfelspiel“ zu einem der größten unsubventionierten Theater Österreichs.

Die Geschichte

Als im Mai 1625 - zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges - in Frankenburg ein
römisch katholischer Geistlicher eingesetzt werden sollte, kam es zum bewaffneten Aufstand der seit vielen Jahren evangelischen Bürger und Bauern. Diese Rebellion wurde jedoch nach drei Tagen wieder aufgegeben, da der bayerische Statthalter Adam Graf von Herberstorff Gnade versprach, falls die Aufständler ohne Wehr und Waffen zum Haushamerfeld kommen. Diese "Gnade" war jedoch schrecklich: 36 Ausschussmänner mussten paarweise um ihr Leben würfeln. Die Hälfte von ihnen fand den Tod durch den Strick. Dieses grausame Ereignis war Auftakt zu den oberösterreichischen Bauernkriegen.

 

Die SPÖ-St. Wolfgang dankt dem Bürgermeister Franz Sieberer, dem Vzbgm. Johann Baumann und Matthias Schmeisser der Marktgemeinde Frankenburg für die freundliche Einladung und freut sich bereits jetzt auf den nächsten Besuch der Frankenburger bei uns in St. Wolfgang.

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